Bergwerksschmiede aus dem Jahr 1856. In der Schmiede wurden die Prototypen von Geräten und Werkzeugen zum Zwecke der Ausschachtung von Brunnen, Ausführung der Bohrarbeiten und Erdöllagerung erzeugt. Im Raum befinden sich 2 Feuerstelle, in denen ein geschmiedeter Gegenstand bis zur weißen Farbe erhitzt wurde. Die hohe Temperatur wurde mit einem Blasebalg aus Ziegenleder auf Koks angefacht, der auf der Feuerstelle lag. Das Blasebalg wurde handgetrieben. Neben der Feuerstelle steht ein Behälter ohne Deckel (auf Polnisch „kadka“ genannt / deutsch: Bottichen) mit Wasser fürs Härten der geschmiedeten Gegenstände. Bis heute haben sich auch originale Werkzeuge und Zubehör, d.h. riesige Zangen, Hammer, Meißel, Formen und Werkzeuge zum Beschlagen von Pferden erhalten. Zum Schärfen der Meißel wurde ein sogenanntes „Weib“ verwendet. Das war eine schwere Stange, die auf einem Flaschenzug gehangen war. Mit einer Schlange wurde der erhitzte Unterteil des Meißels geschlagen. Den Raum begleitet eine interaktive Präsentation.