Bohranlage mit einer Lokomobile. Im Jahr 1870 hat Ing. Albert Fauck ins Bóbrka ein neues Bohrverfahren mit Holzverkleidung im System eingeführt. Zum Zwecke des Antriebs wurde eine Lokomobile, die sich aus Dampfkessel, Dampfmaschine und Seiltrieb bestand. Die Drehbewegung der Maschine wurde in Hin- und Herbewegung über die Riemenvorgelegte mit dem daran befestigten Windenmechanismus (Kurbelgetriebe und Zugstangen) umgewandelt und danach auf eine Querwippe umgesetzt, an deren Ende das Bohrgerät gehangen war. Das Fördergestell der Bohranlage bestand aus zwei Trommeln mit aufgespulten Seilen zur Steuerung des Bohrgeräts und zur Reinigung des Loches mittels des Löffels. Die Bohrvorgänge wurden vom Bohrer beim Einsatz des Hebels durchgeführt. Das Fauck’sche Bohrverfahren erlaubte die Bohrtiefen bis zu 500 m.