Brunnengrube „Franek“ aus dem Jahr 1860. Der Brunnen wurde bis zur Tiefe von 20 m handgegraben. Trotz der vergangenen Jahre erfüllt sich der Brunnen weiterhin mit Erdöl. Die ersten Erdölbrunnen wurden mit primitiven Werkzeugen gegraben: Eisenstangen, Hacken und Schaufeln. Die Löcher sind durch den quadratförmigen Querschnitt gekennzeichnet, gewöhnlich in der Größe 1,2m x 1,2m. Die Wände des Brunnens wurden vor dem Abrutschen mittels der Haspel und der Verkleidung (Brunnenringen) geschützt. Die Bohrer – Gräber fuhren mit einem Holzeimer auf den Boden des Brunnens herunter. Der Eimer wurde beim Einsatz der Hanf-, und später Stahllinie gesenkt. Der gleiche Eimer diente zur Entfernung des Aushubes. Die Luft wurde in den Brunnen durch spezielle Gebläse aus Bretten von Hand aus gefördert.